DOZENTEN

























MALEREI I.  5. Juli - 9. Juli 2010
Stefan Kübler - Dozent Sommerakademie Leipzig   Stefan Kübler - Dozent Sommerakademie Leipzig
1968 in Balingen geboren 1994- 1996 Studium Design, FH Anhalt Dessau 1996- 2001 Studium Malerei, Hochschule für Bildende Künste Dresden 1999 Sokrates/Erasmus Stipendium, Glasgow School of Art 2001 Diplom 2001- 2003 Meisterschüler von Prof. Ralf Kerbach lebt und arbeitet in Leipzig

Einzelausstellungen
2009 Liquidize, DAC Simoni Arte Contemporanea, Genua, Italien 2008 Aussicht, Delikatessenhaus, Leipzig Quitter, Galerie Baer, Dresden 2007 Movezosch, Galerie Feurstein, Feldkirch, Österreich 2005 hoffe du musst, Kirow Galerie, Leipzig 2002 Cheats, Spielhaus Morrison Galerie, Berlin

Gruppenausstellungen
2009Regionale, Donaueschingen 2008 Remarks on Color: German Tendencies Part II, Priska C. Juschka Fine Art, New York USA; abstrakt, Galerie Krammig & Pepper, Berlin 2007 R.O.T., Leipziger Jahresausstellung 2006 Pittura Fresca, Spielhaus Morrison Galerie, Berlin; Media in Transition, Spielhaus Morrison Galerie, Berlin; Für Dürer vom Feinsten, Albrecht Dürer Haus, Nürnberg 2005 Profile, Galerie Baer, Dresden 2004 Art from Berlin, Bartley Nees Gallery, Welligton Neuseeland; Melting Moments, Kunstforening Stavanger, Norwegen
  Kursbeschreibung Malerei I.





MALEREI II.  5. Juli - 9. Juli 2010
Theo Boettger - Dozent Sommerakademie Leipzig   Theo Boettger - Dozent Sommerakademie Leipzig
1975 geboren in Meißen 1996 - 2001 Studium der Malerei/Grafik und anderen künstlerischen Medien an der Hochschule für Bildende Künste, Dresden 2001-2003 Meisterschüler bei Prof. Hans Peter Adamski an der Hochschule für Bildende Künste, Dresden. Lebt und arbeitet in Berlin.

Preise / Stipendien
2006 New Talents-Förderstand auf der Art Cologne2005 Arbeitsstipendium der Käthe Dorsch Stiftung Berlin 2004 Stipendium Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2003 Moskau Reisestipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes 2002 New York Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes; Hegenbarth-Stipendium der Dresdner Stiftung für Kunst und Kultur für das Projekt No more heros 2000Studienstiftung des deutschen Volkes
  Kursbeschreibung Malerei II.





ZEICHNUNG.  5. Juli - 9. Juli 2010
Stefan Kübler - Dozent Sommerakademie Leipzig   Stefan Kübler - Dozent Sommerakademie Leipzig
1964 geboren in Kronberg im Taunus 1983 Abitur am Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen/Hessen1983-1989 Studium der Malerei an der Städelschule in Frankfurt bei Thomas Bayrle, Johann Georg Geyger, Felix Dröse und Christa Näher. Meisterschülerin bei Christa Näher.

Stipendien
2007 Arbeitsstipendium der Kulturverwaltung des Berliner Senats 2005/2006 London-Stipendium der Hessischen Kulturstiftung 2003 Arbeitsstipendium im Herrenhaus Edenkoben. 2000/2001 Arbeitsstipendium der Hessischen Kultur GmbH 1999 elfmonatiges Arbeitsstipendium des Landes Rheinland- Pfalz im Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems 1989/1990 Romstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes Studienstiftung des Deutschen Volkes

Einzelausstellungen
2007 Mile End Park, Kunstpunkt, Berlin 2005 Galerie aktueller Kunst im OSRAM Haus, München 2004 Raumpausen, öffentlich, Kunstpunkt, Berlin 2003 In der Mitte der Ferne, weißer elefant, Berlin. landauf, landab, Herrenhaus, Edenkoben 2001 vor Ort, AusstellungsHalle Schulstraße 1A, Frankfurt/Main. VON MIR AUS, Hessischer Rundfunk, Marielies Hess- Stiftung e.V., Frankfurt/Main 1988 Raumpausen, öffentlich, Kunstpunkt, Berlin 2003 Börse, Galerie 24, Frankfurt/Main Galerie B 83, Offenbach

Ausstellungsbeteiligungen u.a
2010 Linie, Line, Linea, Zeichnung der Gegenwart, Kunstmuseum Bonn Landschaft I-IV, Galerie der Künstler, München 2009 THE IMAGE/T HE IMAGE BEHIND, ARTEFACT FESTIVAL, STUK, Leuven, Belgien. ART COLOGNE, Mile End Park, Galerie Fahnemann/ Fahnemann Projects. Anonyme Zeichner N° 10, Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien, Berlin. Sammlungspräsentation, Kunsthalle Emden, Emden. Darüber hinaus, ZEICHNUNG, Marburger Kunstverein. Vermessung, Schloß Agathenburg. Vermessung, Kunsthalle Faust, Hannover. Hardly anything, Galerie upstairs, Berlin. 10 plus X, Galerie Ulf Wetzka. NATURE, Fahnemann Projects. 2008 Drawings, Fahnemann Projects, Berlin. Das verortete Verlangen, arttransponder, Berlin. Cést ouVert, Artevisa, Plouec du Trieux, Frankreich. PZZ 2, Delikatessenhaus, Leipzig. 2007 Feldforschung Stadt - 29 Antworten, Hessisches Landesmuseum. Darmstadt in den Räumen der Schader-Stiftung, Darmstadt. Förderkohle - Stipendiatinnen und Stipendiaten der Kulturverwaltung des Berliner Senats, Berlin. PILOT:3, London/Venedig. gezeichnet 2, galerie weisser elefant, Berlin. 2006 HEAVEN, Haus der Hessischen Kulturstiftung, im Rahmen der London Biennale, London. Check In, Cart Blanche (mobile gallery by Lucia. Cipriano) in Studio Ra Contemporary Art & the London. Biennale Exhibition, Rom. Preview, Berlin. Kunstsalon, Berlin. FÜNF JAHRE, Kunstpunkt, Berlin. 2005 ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE. Pia Linz - Anja Teske, Bellevuesaal, Wiesbaden. RESERVOIR IX - behaust - unbehaust, Wasserspeicher - Prenzlauer Berg, Berlin 2004 9 Unterscheidungen zur Zeichnung, Neuer Kunstverein Aschaffenburg, KunstLANDing, Aschaffenburg. 1. Berliner Kunstsalon, Berlin. spacing, Galerie Nord/ Kunstverein Tiergarten, Berlin. zum Thema: Landschaft, AusstellungsHalle Schulstraße 1A, Frankfurt/Main. 2003 Balmoral in Berlin, Landesvertretung Rheinland Pfalz, Berlin. Balmoral - Berlin, Fruchthalle, Kaiserslautern. Kunstpunkt, Berlin. 2002 sight/seeing, lothringer13/halle, München. 2000 Frankfurter Edition, im Städelmuseum Frankfurt/Main. u.a.

   www.pia-linz.de
  Kursbeschreibung Zeichnung.





SIEBDRUCK. 1. Juli - 9. Juli 2010
Petra Natascha Mehler - Dozentin Sommerakademie Leipzig   Petra Natascha Mehler - Dozentin Sommerakademie Leipzig
1962 geboren in Wolfen / Ausbildung zum Gärtner / Studium der Landschaftsgestaltung in Erfurt 1989 - 95 Studium an der HS Burg Giebichenstein in Halle / Fachrichtung Malerei/Textil 1994 Studium an der Akademie der Künste in Bergen/Norwegen1996 Stipendium des DAAD in Lissabon/Portugal an der ARCO-Centro de Arte& Communicacao Visual 1997 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin1998 Kunstpreis der Kunststiftung Sparkasse Magdeburgseit 2002 Lehrauftrag an der HS Burg Giebichenstein in Halle, tätig in Leipzig

Ausstellungs-Beteiligungen
Bonn, Cosumel-Mexico, Leipzig, Erfurt, Uelzen, Schloß Reinsberg, Brandenburg, Magdeburg, Ahrenshoop u.s.w

Personalausstellungen
Lissabon, Merseburg, Magdeburg, Birmingham, Bremen, Hamburg, Köln, Leipzig.

   www.p-name.de
  Kursbeschreibung Siebdruck.





RADIERUNG.  1. Juli - 9. Juli 2010
Tim von Veh - Dozent Sommerakademie Leipzig  Tim von Veh - Dozent Sommerakademie Leipzig
1963 in Riesa geboren1987-92 Studium an der HGB Leipzig bei Prof. Arno Rink1992-94 Meisterschüler bei Prof. Ulrich Hachulla, HBG Leipzig; lebt und arbeitet in Karow bei Berlin

Ausstellungen
1997 Galerie Viewline Solothurn, Schweiz1998 Galerie La Souflerie Poitiers, Frankreich 2003 Galerie Interdruck Leipzig2006 Delikatessenhaus Leipzig2008 Delikatessenhaus Leipzig
Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland
  Kursbeschreibung Radierung.





HOLZSCHNITT.   1. Juli - 9. Juli 2010
Gabriele Sperlich - Dozentin Sommerakademie Leipzig   Gabriele Sperlich - Dozentin Sommerakademie Leipzig
1961 in Dessau geboren 1987 bis 1993 Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Fachklasse Prof. Arno Rink 1993 bis 1996 Aufbaustudium/Meisterschülerin an der HGB Leipzig bei Prof. Karl-Georg Hirsch 2007 Gründungsmitglied von Hoch + Partner, Galerie und Werkstatt für Holzschnitt und Hochdruck
lebt und arbeitet in Leipzig.
HOLZSCHNITT.   1. Juli - 9. Juli 2010
Gabriele Sperlich - Dozentin Sommerakademie Leipzig  Gabriele Sperlich - Dozentin Sommerakademie Leipzig
1963 in Leipzig geboren 1989-1994 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig 1994-1996 Meisterschüler bei Prof. Hildegard Korger und Prof. Karl-Georg Hirsch 1997 Arbeitsaufenthalt in der Druckwerkstatt Kätelhön, Wamel (Stipendium)1999 Master of Art-Abschluß am Royal College of Art London 1999 freischaffend in Leipzig 2007 mit fünf Kollegen Gründung der Galerie und Werkstatt Hoch+Partner 2008 Teilnahme am 18. Sächsischen Druckgrafiksymposion Hohenossig.

Ausstellungen - Auswahl
Kunstverein Bretten (mit Christiane Baumgartner), 1996. Galerie KIOX Chemnitz, 1997. Kunstverein Torgau, 1997. Westphalsches Haus, Leipzig, 2000. Max-Bürger-Forschungszentrum, Leipzig, 2004. Galerie Hoch+Partner, Leipzig, 2007. Galerie der Sparkasse Nordhausen, 2008
 Kursbeschreibung Holzschnitt.





ILLUSTRATION.  5. Juli - 9. Juli 2010
Vitali Konstantinov - Dozent Sommerakademie Leipzig  Vitali Konstantinov - Dozent Sommerakademie Leipzig
Hessisches Multitalent bessarabischer Abstammung; studierte Architektur, Grafik, Malerei und Kunstgeschichte; schreibt, übersetzt und illustriert Bücher, die bereits in verschiedenen Ländern: Deutschland, Italien, Schweiz, Spanien, Taiwan, Südkorea, Indonesien, USA usw. - veröffentlicht werden. Unterrichtet Illustration u.a. an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Deutschland) und an der Kunstakademie in Macerata (Italien). In Deutschland ist er durch Gestaltung von Büchern der Bestseller-Autoren Wladimir Kaminer, Maxim Biller und Morten Ramsland bekannt. Mehrfache Teilnahme an internationalen Illustrations-Ausstellungen (u. a. in Bologna, Bratislava und New York) sowie Preise (www.pittore.de).
  Kursbeschreibung Illustration.





FIGURENTHEATER.  4. Juli - 8. Juli 2010
Matthias Jungermann - Dozent Sommerakademie Leipzig  Matthias Jungermann - Dozent Sommerakademie Leipzig
1977 in Rendsburg geboren 1999 bis 2003 Studium am Studiengang Figurentheater der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart seit 2006 Lehrauftrag für Animation und Puppenführungstechnik an der MH Stuttgart Gast und Projekte am Staatstheater Stuttgart und an Schauspielhaus Bochum tätig in der Freien Szene als Spieler, Regisseur und Figurenbauer. besonderes Interesse in Theater en miniature und Objektspiel.
  Kursbeschreibung Figurentheater.





FILMKUNST.  5. Juli - 9. Juli 2010
Rosa von Praunheim - Dozent Sommerakademie Leipzig
Rosa von Praunheim, geboren am 25. November 1942 in Riga zur Zeit der deutschen Besatzung unter dem bürgerlichen Namen Holger Radtke, aufgewachsen bei Adoptiveltern in Berlin (Ost) unter dem Namen Holger Bernhard Bruno Mischwitzky. Nach der Flucht in den Westen im Jahr 1953 lebt die Familie zunächst im Rheinland und lässt sich schließlich im Frankfurt am Main nieder. Hier besucht von Praunheim ein Humanistisches Gymnasium, das er allerdings schon nach Abschluss der Mittleren Reife verlässt.

Er nimmt ein Studium im Fachbereich "Freie Malerei" an der Offenbacher Werkkunstschule (heute: Hochschule für Gestaltung - HfG) auf, wechselt nach einem Jahr an die Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Beide Studiengänge beendet er ohne Abschluss. Zu dieser Zeit, Mitte der sechziger Jahre, nimmt er seinen Künstlernamen an, den er als Reminiszenz an sein Frankfurter Viertel Praunheim und an den "Rosa Winkel" versteht - das Symbol, mit dem während des Dritten Reichs Homosexuelle in Konzentrationslagern gekennzeichnet wurden.

Im Jahr 1967 gibt Rosa von Praunheim sein Filmdebüt mit dem Kurzfilm "Von Rosa von Praunheim". Sein Langfilmdebüt, die mit absoluten Laiendarstellern und praktisch ohne Budget gedrehte Beziehungsgeschichte "Die Bettwurst" (1970) avanciert binnen kurzer Zeit zu einem Kultfilm. Im gleichen Jahr erregt er mit dem Dokumentarfilm "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation in der er lebt" großes Aufsehen weit über die Schwulenszene hinaus - praktisch über Nacht steigt von Praunheim zu einer Ikone der deutschen Schwulenbewegung auf, die durch seinen Film einen regelrechten Aufschwung erlebt.

In den kommenden Jahren werden Rosa von Praunheims Spiel- und Dokumentarfilme von drei thematischen Bereichen geprägt: die Lebenswege vitaler, älterer Frauen (etwa in "Unsere Leichen leben noch", 1981), Homosexualität und Aids ("Ein Virus kennt keine Moral", 1985) und die Stadt New York ("Überleben in New York", 1989). Neben skurrilen, postmodern anmutenden Spielfilmen wie "Der Einstein des Sex" (1998/99) wendet von Praunheim sich seit den neunziger Jahren in erster Linie (semi-)dokumentarischen Pojekten zu. Vorwiegendes Thema sind auch hier die verschiedenen Facetten homosexuellen Lebens, von "Ich bin meine eigene Frau" (1991/92) über die Geschichte der deutschen Transvestiten-Bewegung im 20. Jahrhundert, über "Männer, Helden, schwule Nazis" (2004/05) über homosexuelle Rechtsradikale bis hin zu "Tote Schwule - lebende Lesben" (2007/08) über Homosexuelle aus verschiedenen Generationen.

Erst im Jahr 2000 erfährt von Praunheim, dass er ein Adoptivkind ist. Nach dem Tod seiner Ziehmutter beginnt er im Jahr 2003 mit einer intensiven Recherche über seine Herkunft, die er in dem überaus persönlichen Film "Meine Mütter - Spurensuche in Riga" (2006/07) dokumentiert. Neben seiner Tätigkeit als Filmemacher arbeitet Rosa von Praunheim seit den sechziger Jahren auch als Sachbuchautor, Dichter und Schriftsteller. Bis 2006 war er als Dozent für Filmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film in Potsdam tätig. Rosa von Praunheim lebt in Berlin.
  Kursbeschreibung Filmkunst.